Wie das Messen der Markenbekanntheit Ihr Marketing unterstützt

Jede Marke wäre gerne das, was Tempo für Taschentücher ist, Tesa für Klebeband, Pampers für Einmalwindeln, Edding für Textmarkierer, Google für Suchen im Internet oder Polaroid für Sofortbildkameras.

Wenn eine Marke für eine ganze Produktgattung steht, dann ist das Maximalziel der Markenbekanntheit – dem Maß dafür, wie gut Kunden ein Produkt oder eine Dienstleistung kennen – erreicht. Mehr geht nicht. Daher auch die Formulierung „als Erstes in den Sinn kommen“: Diese Marken fallen einem als Erstes ein, wenn ein Kunde an eine bestimmte Produktgattung denkt, sogar noch vor dem eigentlichen Produktnamen! Die Markenbekanntheit ist daher ein sehr wichtiges Maß für jede Art von Geschäft.

Wenn Sie Näheres hierzu erfahren möchten, um das Konzept besser zu verstehen, oder wenn Sie wissen möchten, wie Sie Markenbekanntheit messen und aufbauen, dann Sie sind hier genau richtig! Außerdem geben wir Marketingtipps zur Erhöhung der Bekanntheit Ihrer Marke bei den Kunden.

Was hat Markenbekanntheit mit Markenmarketing zu tun?

Einfach definiert ist Markenbekanntheit das Maß, in dem Kunden mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung vertraut sind. Dies ist ganz klar der erste Schritt der Marketingexperten auf dem Weg zum Erfolg: Sie müssen sicher sein, dass die Kunden die Marke kennen und sie hoffentlich eher kaufen als die Konkurrenz.

Ist Ihre Marke die erste, die den Menschen einfällt, wenn sie einen Laptop kaufen wollen? Oder einen Webentwickler engagieren möchten? Oder Möbel kaufen wollen?

Dieses Maß müssen Sie nehmen. Sonst wissen Sie nicht, wie sichtbar (oder unsichtbar) Sie in den Augen der Verbraucher Ihres Zielmarktes sind. Mit diesem Wissen sind Sie auch deutlich besser vorbereitet, wenn es um die Aufstellung einer Markenstrategie geht: Sie hilft eine Marke aufzubauen und letztlich wirklich Kundschaft anzuziehen (online und/oder offline).

Leider wissen die meisten Marketingfachleute nicht, wie sie die Markenbekanntheit genau messen sollen. Dies hat eine unserer eigenen Umfragen ergeben: 76 % der Befragten gaben zu, nicht zu wissen, wie viel Prozent ihres Zielmarktes ihre Marke kennen, und fast 70 % gestanden ein, nicht zu wissen, wie sie diesen Wert ermitteln sollten.

Online-Umfragen zur Markenbekanntheit können hier das perfekte Werkzeug zur Lösung dieses Rätsels sein, wie wir im Folgenden sehen werden. Aber schauen wir uns zunächst zwei grundlegende Konzepte über das Verständnis der Markenbekanntheit an.

Der Unterschied zwischen Markenerinnerung und Markenwiedererkennung

In Umfragen zur Markenbekanntheit müssen zwei grundlegende Messungen durchgeführt werden: Markenerinnerung und Markenwiedererkennung.

Markenerinnerung ist die Fähigkeit des Verbrauchers, sich ohne Hilfe an eine Marke zu erinnern. Wie Sie sich vorstellen können, ist dies für jedes Unternehmen eine wertvolle Errungenschaft und ein gutes Maß für die Leistungsstärke der Marke. Es vermittelt Ihnen einen offensichtlichen Eindruck davon, wie gut die Verbraucher Ihre Marke kennen, da sie nicht durch direktes Sehen oder Hören des Unternehmensnamens voreingenommen sind.

Markenwiedererkennung hingegen ist die Fähigkeit der Verbraucher, Ihre Marke wiederzuerkennen, wenn sie mitten zwischen anderen Marken aufgeführt ist. Wenn Sie einmal wissen, ob Verbrauchern Ihre Marke einfällt, können Sie ihre Stärke mit der Konkurrenz vergleichen.

So messen Sie mit Umfragen die Markenerinnerung und Markenwiedererkennung

Jetzt kennen Sie die beiden wichtigsten Maßzahlen. Nun müssen Sie noch wissen, wie Sie Fragen zur Markenbekanntheit stellen, die die Leistungsstärke Ihrer Marke in Bezug auf diese Maße zeigen.

Für die beiden gibt es tatsächlich jeweils eine eigene Frageart: die Fragen zur gestützten und ungestützten Markenbekanntheit. Hier sind die Definitionen und einige Beispiele.

Definition der ungestützten Markenbekanntheit: Ein Maß für die Anzahl der Personen, die eine Marke oder ein Produkt ohne weiteren Hinweis erkennen (Markenerinnerung).

Hier ist ein Beispiel für eine ungestützte Frage:

„Welche Marken fallen Ihnen ein, wenn Sie an Dosensuppen denken?“

Logischerweise erfordert dieser Fragetyp in der Regel die Eingabe einer Antwort in ein Textfeld.

Definition der gestützten Markenbekanntheit: Die Anzahl der Personen, die eine Marke oder ein Produkt erkennen, wenn sie darauf angesprochen werden (Markenwiedererkennung).

Mit gestützten Fragen, in denen Sie Ihre Marke erwähnen, können Sie feststellen, wie Sie im Vergleich zu Ihrer Konkurrenz abschneiden. Ein Beispiel:

Haben Sie schon einmal von Erasco gehört?

Sie könnten dann mit Fragen wie diesen nachhaken:

  1. Welche der folgenden Dosensuppenmarken haben Sie schon einmal gekauft?
  2. Welche der folgenden Dosensuppenmarken haben Sie gerade zu Hause?

Achten Sie darauf, dass am Ende der Liste eine Option „Sonstige (bitte angeben)“ vorhanden ist. Dafür Sorge zu tragen, dass Befragte niemals gezwungen sind, eine Antwort auszuwählen, die ihrer Meinung oder ihrem Empfinden nicht wirklich entspricht, ist ein wesentlicher Aspekt beim Formulieren einer gelungenen Umfrage. (Zudem müssen Sie sicherstellen, dass Sie keine anderen relevanten Marken übersehen haben.)

8 Tipps zum Markenmarketing

Nachdem Sie mit dem Messen von Markenbekanntheit, Markenerinnerung und Markenwiedererkennung begonnen haben, benötigen Sie wahrscheinlich eine Taktik, damit diese Metriken sich immer weiter verbessern. Denken Sie daran, die Messungen regelmäßig durchzuführen, damit Sie die Entwicklung der Metriken verfolgen können.

Lesen Sie dazu unseren Blogbeitrag So steigern Sie die Bekanntheit und das Wachstum Ihrer Firma. Hier ist eine Zusammenfassung der Tipps:

  1. Achten Sie darauf, dass Ihre Marke ihre eigene Persönlichkeit hat und nicht mit anderen verwechselt werden kann.
  2. Verwenden Sie Ihr Markenbild durchgehend: Logo, Farben, Design und Ähnliches.
  3. Starten Sie ein Weiterempfehlungsprogramm, dass Ihre Bestandskunden für das Einbringen ihrer Kontakte belohnt.
  4. Organisieren und veranstalten Sie Events, bei denen diejenigen, die Ihre Marke kennen sollten, direkt mit ihr in Kontakt kommen.
  5. Erstellen und pflegen Sie einen Blog, der sich auf wichtige Informationen zu Ihrem Unternehmen bezieht und Infografiken, Videos und Artikel umfasst.
  6. Seien Sie in den sozialen Medien aktiv und bleiben Sie im ständigen Austausch mit Ihren Kunden und „Influencern“.
  7. Optimieren Sie Ihre Webinhalte für die Suchmaschinen, so dass die Kunden Sie finden, wenn sie nach Informationen auf Ihrem Geschäftsgebiet suchen.
  8. Setzen Sie bezahlte Werbung ein, damit Ihre Website gut sichtbar ist, wenn Verbraucher nach entsprechenden Angaben suchen.

Weitere Informationen zum Markenmarketing

Wir haben sogar noch weitere Ressourcen für Sie, wenn Sie erfahren möchten, wie Sie Online-Marktforschungsumfragen für Ihr Markenmarketing nutzen können. Umfragen können Sie einsetzen, um möglichst viel über Ihre Marke und die Einstellung Ihrer Kunden zu ihr zu erfahren.

Auf diesen Seiten finden Sie detaillierte Ausführungen zu weiteren Konzepten des Markenmarketings: