So erstellen Sie ein Logo, das jeder sofort erkennt

Good logos come from concept testing surveys

Goldfische mit FremdlingDas Erstellen und Auswählen eines Logos sollte ein Projekt sein, das Spaß macht und befriedigt. Sollte man meinen. Weil aber die Auswahl des besten Logos auch eine stark subjektive Komponente hat, ist der Vorgang häufig nervenaufreibend und emotional aufgeladen. Zum Glück können Sie die Kunst, das richtige Logo zu wählen, auch wissenschaftlich unterfüttern. Umfragen können eine wirksame, objektive und kostengünstige Möglichkeit darstellen, das optimale Logo für Ihr Unternehmen, Ihr Projekt oder Ihre Marke zu finden.

Was aber ist ein Logo eigentlich genau? Ein Logo ist ein optischer Ausdruck Ihrer Marke. Es ist nicht die Marke selbst, sondern vielmehr eine sinnbildliche Darstellung Ihres Unternehmens. Wenn von Logos die Rede ist, unterscheidet man zwei Haupttypen: die Bildmarke (Signet) und die Wortmarke. Signets sind normalerweise Bilder oder Grafiken (z. B. der „Swoosh“ von Nike), während Wortmarken textbasiert sind (wie etwa bei Coca-Cola).

Testen Sie Ihre Konzepte mit Umfragen

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Unabhängig von der Art des betrachteten Logos sollten Sie es in jedem Fall erst einmal testen, bevor Sie es am Markt einführen. Konzepttests können dabei helfen, herauszufinden, was Ihre Kunden vom vorgeschlagenen Logoentwurf halten und wie sie darauf reagieren. Sie können so erkennen, was Ihre Kunden aus welchen Gründen mögen und was nicht.

Eine Umfragevorlage zur Bildauswahl stellt eine Form des Konzepttests dar, womit die subjektive Komponente zumindest teilweise aus dem Auswahlverfahren eliminiert wird.

Sie können mit dieser Form der Umfrage verschiedene Dinge testen:

  • Eignung für die Marke: Wofür steht Ihre Marke? Wenn Ihre Markenattribute Zuverlässigkeit, Vertrauenswürdigkeit und Freundlichkeit sind, dann sollten diese auch über Ihr Logo kommuniziert werden. Das Logo ist nur eines von vielen Elementen, die Ihre Marke ausmachen. Durch Testen verschiedener Logos können Sie herausfinden, welcher Entwurf Ihre Marke unterstützt. Es gibt nämlich auch Designs, die im Widerspruch zu dem stehen, was Marketing und Vertrieb zu kommunizieren versuchen!
  • Lesbarkeit:  Ihr Logoentwurf mag optisch ansprechend sein, aber wird er auch verstanden? Wenn darin Text enthalten ist: Kann dieser wirklich gelesen werden? Mit Konzepttests können Sie verschiedene Schriftarten, Farben und Designs ausprobieren, um die Verständlichkeit zu maximieren. Und wenn Sie ein Logo für den Online-Einsatz testen, dann sorgen Sie dafür, dass das Logo in der korrekten Größe angezeigt wird. Ist es beispielsweise auch dann noch lesbar, wenn die Darstellung als Teil einer mobilen Website auf einem kleinen Bildschirm erfolgt?
  • Ästhetik: Lesbar mag Ihr Logo ja sein, aber gefällt es auch? Was Menschen mögen, ist subjektiv, und oft können sie gar nicht genau beschreiben, weshalb sie etwas mögen – es gefällt ihnen einfach. Kehren Sie noch einmal zu Ihren Markenattributen zurück und entscheiden Sie, ob eine emotionale Verbindung zu Ihrem Logo für den Erfolg wichtig ist.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Ihr Logo zu testen:

  • Präsentieren Sie alle Logos gleichzeitig: Sie können einfach alle Logos gleichzeitig darstellen und dann die Kunden entscheiden lassen, welches ihnen in Bezug auf bestimmte Attribute am meisten zusagt. Welches Logo steht am ehesten für Vertrauenswürdigkeit? Welches für Hilfsbereitschaft? Indem Sie alle Optionen gemeinsam anzeigen, erhalten Sie ein Gespür für die relativen Stärken der einzelnen Entwürfe.
  • Führen Sie A/B-Tests für Ihre Logos durch: Wenn Sie nicht alle Logos auf einmal zeigen möchten, können Sie unterschiedliche Entwürfe jeweils ähnlichen Zielgruppen präsentieren, um von diesen Input zu den Logovorschlägen zu erhalten. Bei A/B-Tests könnten Sie 25 % der Zielkunden Logo A präsentieren, weiteren 25 % Logo B usw. Bei dieser Methodik geht es weniger darum, wie die Logos im direkten Vergleich abschneiden, sondern vor allem um die Attribute der einzelnen Logoentwürfe.
  • Tests mit unterschiedlichen Zielgruppen: Unabhängig davon, ob Sie Ihre Logos gemeinsam oder separat testen, sollten Sie sie in jedem Fall auch unterschiedlichen Zielgruppen vorführen. Frauen mit kleinen Kindern etwa haben im Allgemeinen eine ganz andere Meinung als die Generation 50+.

Wenn Sie Ihre Optionen auf ein oder zwei Logoentwürfe zusammengestrichen haben, können Sie wieder damit beginnen, diese Varianten im Kontext auszuprobieren. Logos existieren in der Regel nicht im luftleeren Raum, sondern sind ein wesentliches Element Ihrer Markenidentität. Positionieren Sie die Entwürfe einmal in einem Briefkopf, auf einem Versandpaket und in einer Werbeanzeige und überprüfen Sie, ob die Reaktionen Ihrer Kunden ähnlich wie beim Konzepttest sind. Dann führen Sie weitere Umfragen durch – so lange, bis Sie das beste Logo gefunden haben, von dem alle begeistert sind!