5 Tipps für die richtige Mitarbeitermotivation im Homeoffice

Wie motiviert man Mitarbeitende im Homeoffice?

Beginnen wir doch mit einem aktuellen Beispiel: Der Kurznachrichtendienst Twitter hat seinen Mitarbeitenden erlaubt, künftig ausschließlich im Homeoffice zu arbeiten. 4.900 Beschäftigte sollen sich künftig aussuchen dürfen, ob sie im Büro oder von zu Hause aus arbeiten wollen. Das Motto von Twitter lautet: „Love where you work“, übersetzt etwa: „Such Dir aus, wo Du am liebsten arbeitest“. Für Beschäftigte, die gerne von zu Hause arbeiten, kann dieser Schritt eine höhere Motivation bedeuten. Sie sind zufriedener mit ihrer Arbeitssituation. Ihr Arbeitgeber gesteht ihnen mehr Autonomie und Selbständigkeit zu.

Homeoffice: Wie können Führungskräfte ihre Mitarbeiter motivieren?

Führungskräfte wissen normalerweise gut Bescheid, wie sie ihre Beschäftigten motivieren sollten: Sie schaffen ein gutes Betriebsklima, begegnen ihren Teams auf Augenhöhe und sorgen für Weiterbildungsmaßnahmen. Sie planen gemeinsame Aktivitäten und haben immer ein offenes Ohr.

Das Arbeiten im Homeoffice stellt allerdings besondere Herausforderungen an Führungskräfte. Im Folgenden erläutern wir einige Methoden für Mitarbeitermotivation im Homeoffice.

Mitarbeitermotivation: Mitarbeiterin im Homeoffice

Beispiele für Mitarbeitermotivation im Homeoffice

  1. Technische Voraussetzungen schaffen
    Eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Arbeiten im Homeoffice produktiv ist: Funktionierende Technik. Es gibt kaum etwas, was mehr aufhält und demotiviert als ständig abbrechende Video-Verbindungen oder E-Mails, die im Postausgang hängen! Ermöglichen Sie Ihren Mitarbeitenden Zugang zu guter und einfach zu bedienender Software. Das Unternehmen Twitter z.B. zahlt an jeden Mitarbeitenden 1.000 Dollar aus. Damit soll das Homeoffice auf den aktuellsten Stand gebracht werden. Gute technische Ausstattung führt zu produktiven und schnellen Ergebnissen!
  2. Überprüfen Sie Ihre Kommunikation
    Egal, um welche Kommunikation es geht - Manager sollten sich darüber Gedanken machen, wie eine gute Kommunikation im Homeoffice aussieht. Können die Jour-Fixes aus dem Büro einfach virtuell weitergeführt werden? Oder kann vielleicht auf das eine oder andere größere Meeting verzichtet werden und stattdessen spricht man mehr direkt mit dem/der einzelnen Kollegen/-in? Manager sollten ihr Kommunikationsverhalten auf jeden Fall überprüfen und z.B. darauf achten, keine E-Mails außerhalb der Arbeitszeit zu versenden. Dies gilt sowohl in Zeiten von Homeoffice als auch im Büro vor Ort. Fragen Sie nach bei Ihren Teams: Wie stellen sie sich gelungene Kommunikation vor?
  3. Beliebte Gewohnheiten aus dem Büro weiterführen
    Im Büro gab es immer einen wöchentlichen gemeinsamen Mittagstisch beim Lieblingsitaliener? Oder Nachmittagskaffee mit Kuchen und Süßigkeiten? Versuchen Sie als Führungskraft diese Gewohnheiten virtuell fortzusetzen! Laden Sie Ihr Team zu einem Chat bei einem Kaffee ein und bringen Sie sich gegenseitig auf den aktuellsten Stand der Dinge. Wichtig: Werden Sie als Führungskraft selbst aktiv und überlassen Sie die Organisation dieser Treffen nicht Ihren Mitarbeitenden.
  4. Community-Building fördern
    Fördern Sie das Gemeinschaftsgefühl Ihrer Mitarbeiter.  Ja, das geht auch virtuell. Nutzen Sie beispielsweise ein sogenanntes Social Intranet für Ihr Team. Auf einer solchen Plattform können Mitarbeitende zu Autoren werden. Sie können sich vernetzen und Gruppen bilden. Sie können dort gemeinsam an Projekten arbeiten oder auch  Gruppen bilden, z.B. für lustige Fotos aus dem Homeoffice. Auch Führungskräfte und Unternehmensleitung können das Social Intranet nutzen, um neueste Informationen zu teilen oder regelmäßig die Fragen der Mitarbeiter zu beantworten. Gerade, wenn man sich nicht mehr jeden Tag im Büro trifft, können solche sozialen Plattformen das Gemeinschaftsgefühl fördern. Eingebaute Chatfunktionen können außerdem die tägliche E-Mail-Flut eindämmen helfen.
  5. Regelmäßiges Feedback einholen mit Mitarbeiter-Fragebögen
    Gerade wenn persönliche Gespräche im Homeoffice nicht mehr regelmäßig stattfinden, ist eine gesunde Feedbackkultur sehr wichtig. Wie denken die Teams? Was würden sie gerne verbessern oder verändern? Sind sie mit der Meeting-Struktur zufrieden und wie steht es um die Kommunikation? Bekommt jeder die Informationen, die er benötigt? Nehmen Sie sich die Zeit, direkt bei Ihren Mitarbeitenden nachzufragen und senden Sie ihnen Fragebögen zu. Beschränken Sie sich am besten auf ein Thema und stellen Sie nicht zu viele Fragen. Führen Sie Befragungen aber dafür regelmäßig durch. Nachdem Sie die Fragebögen ausgewertet haben, machen Sie die Ergebnisse transparent und besprechen Sie sie mit allen. Auch SurveyMonkey nutzt übrigens Fragebögen zum Mitarbeiterengagement.

Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Homeoffice ist es wichtig, sich auf Neues einlassen. Formen der Kommunikation müssen neu erlernt und dann auch regelmäßig praktiziert werden. Natürlich ist das alles gar nicht so einfach. Auch Führungskräfte sind neu und mehr gefordert. SurveyMonkey hält als Hilfestellung Tools und Features für eine effektivere Zusammenarbeit für Sie bereit! Gerade jetzt brauchen sie ein motiviertes, erfolgreiches Team!

Starke Tools für Neugierige – SurveyMonkey