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Hintergrund der Veranstaltung
Antiziganistische Hassrede ist in fast allen Online-Formaten und auf vielen Webseiten zu finden. Insbesondere rechtsextreme und populistische Gruppen und Akteure sind erfolgreich darin Antiziganismus im Netz zu propagieren, Hass zu schüren und Angehörige der Minderheit zu beleidigen und zu diffamieren. Der Hass gegen Sinti und Roma, der in sozialen Medien, auf Webseiten und in Foren im Internet auftaucht, bedient sich dabei den tief verwurzelten und gesellschaftlich weit akzeptierten antiziganistischen Vorurteilen und Stereotypen. Doch gegenwärtig gibt es keine angemessenen Monitoring-Strukturen für antiziganistische Hassrede im Netz und auch den bereits existierenden zivilgesellschaftlichen Projekte gegen Hass im Netz mangelt es oft noch an Problembewusstsein und adäquate Handlungsstrategien bezüglich dem Phänomen Antiziganismus im Netz. Auch das von Bund und Ländern betriebene Kompetenzzentrum für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet, jugendschutz.net, registriert und dokumentiert seit einigen Jahren Fälle von antiziganistischer Hassrede im Netz. Im Sommer 2018 führten jugendschutz.net, der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma (ZDSR) und das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma ein Recherche-Pilotprojekt durch, bei dem gemeinsam antiziganistische Hassinhalte recherchiert und analysiert wurden. Unter den mehreren tausend dokumentierten Inhalten konnte eine Vielzahl an diskriminierenden Stereotypen, Hassinhalten und Gesetzesverstößen identifiziert werden. 
 
Zum Seminar
Im Rahmen dieses Wochenendseminars wollen wir uns gemeinsam mit Sinti und Roma Netz-Aktivist*innen und zivilgesellschaftlichen Institutionen und Akteuren den Strukturen und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit antiziganistischem Hass im Netz widmen. Wir wollen einen sicheren Raum schaffen, in dem Aktivist*innen über ihre eigenen Erfahrungen sprechen können und wir Strategien für den Selbstschutz und das eigene psychische Wohlbefinden entwickeln. Zudem möchten wir Sinti und Roma Netz-Aktivist*innen mit den institutionellen Akteuren in dem Bereich besser vernetzen und den Austausch fördern. Besonderes Augenmerk soll darauf liegen, das Bewusstsein dafür zu schärfen, welche Ausdrucksformen und Sinnstrukturen Antiziganismus im Netz hat und wie Monitoring- und Meldestrukturen weiterentwickelt und ausgebaut werden können.

Aber eine Auseinandersetzung mit Antiziganismus im Netz bedarf nicht nur einer regelmäßigen und tiefgehenden Analyse und Berichterstattung, sondern auch einer breiten gesellschaftlichen Sensibilisierung. Zusammen wollen wir über Handlungs- und Gegenstrategien sowie Ansätze für die pädagogische Arbeit und politische Bildung nachdenken.
 
Von Freitag, 07. Dezember 2018 ab 16 Uhr  
Bis Sonntag, 09. Dezember 2018 um 14 Uhr
 
Link zur Ausschreibung der Veranstaltung
Ausschreibung (PDF)
 
Veranstaltungsort: DokuZ Sinti und Roma Berlin
Aufbau Haus am Moritzplatz
Prinzenstr. 84, Aufgang 2, 3.OG
(Zugang über Oranienstraße)
10969 Berlin

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* 1. An welchen Programmteilen des Seminars möchten Sie teilnehmen?

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* 6. Welche Erfahrung haben Sie mit Antiziganismus und Hate Speech Online?

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* 7. Was ist Ihr persönliches / berufliches Interesse an der Veranstaltung?

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* 8. Benötigen Sie eine Unterkunft?

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* 9. Benötigen Sie eine Reisekostenerstattung?

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* 10. Wie hoch werden Ihre Reisekosten etwa sein?

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* 11. Haben Sie eine Lebensmittelunverträglichkeit?

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* 12. Essgewohnheit

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* 13. Stimmen Sie einer Foto-Dokumentation zu?

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