Wie Sie wissen wurden mit der Reform des Wohnungseigentumsrechts 2020 (WEG-Reform) die Hürden zur Beschließung baulicher Maßnahmen erheblich gesenkt. Konnten zuvor bereits wenige Eigentümer geplante Sanierungsmaßnahmen blockieren, genügt nach dem neuen WEG bereits eine einfache Mehrheit, um beispielsweise den Einbau eines modernen Heizungssystems (z.B. Wärmepumpe, effizientes Blockheizkraftwerk) zu beschließen.
 
Parallel dazu wird sich mit der neuen CO2-Abgabe die Wärmeerzeugung mit fossilen Brennstoffen (z.B. Öl, Erdgas, Kohle) erheblich verteuern. Denn auf fossile Brennstoffe ist seit Jahresbeginn eine zusätzliche Abgabe von 25 Euro pro Tonne CO2-Emission fällig. Bis 2025 wird der Preis schrittweise auf 55 Euro pro Tonne angehoben werden.

Was sind die praktischen Konsequenzen?

Bei einer WEG mit 25 Einheiten à 100 Quadratmetern und einem Durchschnittsjahresverbrauch von 18 Litern Heizöl pro Quadratmeter und Jahr sowie einem CO2-Aufpreis von 7,9 Cent pro Liter entstehen 2021 allein durch diese Abgabe zusätzliche Kosten in Höhe von 3.555 Euro pro Jahr.

Mit Blick auf die jährlich weiter ansteigende Abgabe entstehen allein in diesem Beispiel bis Ende 2025 Mehrkosten von insgesamt 26.955 Euro.

Vor diesem Hintergrund möchten wir Sie fragen, welche Relevanz für Sie das Thema CO2-Abgabe hat und inwiefern Sie bereits den Einbau moderner Heizungssysteme planen.



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