Im Sommer 2021 probiert Münster mit drei Verkehrsversuchen aus, wie sich Mobilität anders gestalten lässt. Wie lässt sich eine neue Aufenthalts- und Lebensqualität in verkehrsbelasteten Straßen schaffen? Was wäre, wenn der Bus das schnellste Verkehrsmittel wäre und Radfahrende an der Promenade Vorfahrt hätten? Ob eine Idee gut ist und wie man sie verbessern könnte, lässt sich erst in der Praxis herausfinden. Mit diesem kurzen Fragebogen möchten wir wissen, welche Erfahrungen Sie gemacht haben, wie Sie die Verkehrsversuche bewerten und welche Anregungen Sie für Ihre Stadt haben.

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen, Münster noch besser zu machen. Die Beantwortung dauert rund 2-5 Minuten.
 
Was probieren wir aus?
Die Hörsterstraße ist zwischen dem 1. August bis 24. September für den Durchgangsverkehr gesperrt – auch die Parkzonen im Straßenraum entfallen in dieser Zeit. Zusammen mit dem gesperrten Parkplatz am Bült entsteht so mehr (auto-)freier Raum im Martiniviertel. Sitzgelegenheiten und Bepflanzungen machen daraus entspannte Aufenthaltsbereiche. Die Außengastronomie bespielt – wo es möglich ist – zudem einzelne Teilflächen. Die Buslinien 6, 8 und N82 werden in dieser Zeit über die Gartenstraße umgeleitet. Als Ersatzangebot verkehrt ein Kleinbus zwischen Bült, Kanalstraße und Lublinring. Ergänzend pendelt außerdem ein Fahrradrikscha-Shuttle zwischen Bült und Hörstertor.

Warum machen wir das?
Der achtwöchige Versuch probiert ein mögliches Zukunftsbild für Münsters Innenstadt als Experiment aus, in dem durch weniger Verkehr mehr Raum für Aufenthalt, Erholung und Begrünung entsteht. Während Lärm und Schadstoffbelastungen abnehmen, kann so die Lebensqualität für alle steigen.

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