Deine 5 Antworten helfen uns

Die Veranstaltungsbranche gehört seit inzwischen 18 Monaten zu den am härtesten von den Einschränkungen der Pandemie betroffenen Branchen. Gemeinsam mit der Politik ringt so auch die Live-Musik Szene um die Wiederaufnahme einer regelmäßigen Veranstaltungstätigkeit.

Unterschiedliche, sich teilweise territorial unterscheidende und wiedersprechende Hygienevorgaben wechseln seit Monaten in permanenter Folge. Unter diesen Bedingungen sind Konzertreisen kaum planbar und die Veranstaltungsdurchführung verlangt allen Beteiligten ein Höchstmaß an Flexibilität und die Bereitschaft zum Eingehen teils unkalkulierbarer wirtschaftlicher Risiken ab.

Wie sich aktuell zeigt, übt sich aber auch das in mindestens gleicher Weise verunsicherte Live-Publikum in Zurückhaltung. Der Vorverkauf und die Erlöse an der Abendkasse sind nicht nur bei unseren Liederbuch-Konzerten sehr, sehr weit von dem Aufkommen entfernt, dass wir noch aus der Zeit vor CORONA kennen. Selbst ein kostendeckender Veranstaltungsbetrieb, der uns als einem auf ehrenamtlicher Basis arbeitenden Verein zum wirtschaftlichen Überleben genügen würde, ist aktuell nicht realisierbar.

Die aktuelle Entwicklung in Sachsen deutet nun darauf, dass in absehbarer Zeit wieder „normale“ Live-Konzerte, d.h. ohne Masken- oder Testpflicht und das bei voller Auslastung der Spielstätten bis 5.000 Besucher möglich werden. Einzige Voraussetzung wird allerdings sein, dass die Veranstalter im Rahmen ihres Hausrechtes die 2G-Regel (geimpft oder genesen) für Besucher, Künstler und Mitarbeiter durchsetzen. Andernfalls gelten weiter Masken-, Testpflicht und massive Limitierungen der Besucherzahlen. Stehplatzkonzerte werden mit 3G ebenfalls nicht in absehbarer Zeit möglich sein.

Vor uns als Veranstalter steht also die Frage, wie wir uns dazu positionieren.

Folgen wir der 2G-Regel, macht uns das die Organisation eines Live-Konzertes sicher einfacher. Gleichzeitig verzichten wir aber auf einen nicht unerheblichen Teil unseres musikbegeisterten Live-Publikums, dem wir dann als Alternative nur eine Übertragung der Events als Livestream anbieten können. Ob und wann wir den dadurch ausgeschlossenen Teil der Live-Musikbegeisterten wieder bei uns begrüßen können, steht in den Sternen.

Folgen wir perspektivisch weiter der 3G-Regel und nehmen den deutlich höheren Organisationsaufwand auf uns, stellt sich spätestens ab 11. Oktober ein neues Problem, da Schnelltests ab diesem Zeitpunkt für alle Bürger kostenpflichtig werden, was unserem Anspruch Kunst und Kultur über möglichst niedrigen Eintrittspreisen Menschen aus allen sozialen Schichten zugänglich zu machen, genau entgegenläuft. 

Am 22. September wird es eine Liederbuch-Mitgliederversammlung geben und wir werden uns bei dieser Gelegenheit im Kreis unserer 70 Vereinsmitglieder eine Meinung zu diesen Fragen bilden müssen. In Vorbereitung dieser Entscheidung bitten wir Euch, unser Publikum und alle Freunde der Live-Musik um Eure Meinung.

Bitte nehmt Euch die 5 Minuten und beantwortet nachfolgende Fragen.

Wir Danken für Eure Mitwirkung
Vorstand
Liederbuch e.V.

Question Title

* 1. Wann besuchst Du wieder ein Live-Konzert?

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* 2. Würdest Du Dich von einem qualifizierten Mitarbeiter direkt vor jedem Besuch eines Live-Konzerts einem Schnelltest unterziehen?

Question Title

* 3. Wenn Du Deine Bereitschaft zur Durchführung eines Schnelltests erklärt hast, musst Du den ab 11.10.21 selbst bezahlen. Wieviel Geld würdest Du zusätzlich zum Konzert-Ticket für einen Schnelltest ausgeben?

Question Title

* 4. Hast Du schon ein Liederbuch-Konzert live besucht?

Question Title

* 5. Würdest Du Dir ein Konzert auch im kostenpflichtigen Livestream ansehen, wenn bestehende Zugangsbeschränkungen den Besuch des Live-Konzertes für dich behindern oder unmöglich machen?

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