Kurzintro

Vielen Dank für Ihre Bereitschaft die Umfrage auszufüllen! Diese Umfrage dient zum Sammeln von Argumenten, um die Europäische Kommission zu überzeugen, digitale Ersatzmaßnahmen für Aktivitäten in den Erasmus+ JUGEND IN AKTION Key Actions 1, 2 und 3 im Jahr 2021 mit den vollen Fördersätzen zu finanzieren. Grundannahme unserer Argumentation ist, dass digitale bzw. hybride Aktivitäten, wenn sie qualitativ hochwertig und inklusiv durchgeführt werden, sehr aufwendig in der Vorbereitung und Durchführung und damit kostenintensiv sind. (Detaillierte Informationen im Hintergrundtext unten!

Wir bitten Sie, als im Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION aktive Organisation, 5 Minuten zu investieren, um die folgenden 16 Fragen zu beantworten. Die Ergebnisse werden dann auf den gleichen Kanälen geteilt, über die Sie auch die Einladung zur Umfrage erhielten. Es wäre sehr hilfreich, wenn alle, die das Anliegen teilen, die Umfrage verbreiten, ihre MdEPs oder ihre eigenen Kontakte in Brüssel oder auf anderen europäischen Bühnen auf die Problematik aufmerksam machen würden. Lassen Sie uns das Jahr 2021 gemeinsam zu einem Jahr vielfältiger Austausche in Europa machen!

Initiiert wurde die Umfrage von Kolleg:innen des AdB Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V., des Internationalen Bildungs und Begegnungswerks Dortmund e.V., des Kompetenzzentrums Internationale Jugendarbeit und non-formale Bildung der KINDERVEREINIGUNG Leipzig e.V., der Kreisau-Initiative e. V. sowie des NaturKultur e.V.
Hintergrundinformationen

Die Pandemie hat die Organisationen der Jugendarbeit, die nicht nur lokal, sondern auch auf europäischer Ebene arbeiten, vor große Herausforderungen gestellt. Aufgrund des hohen gesundheitlichen Risikos sowie durch europaweite Reisebeschränkungen ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit nahezu unmöglich geworden: die physische Begegnung junger in Europa lebender Menschen. Die Förderung der Mobilität junger Menschen, unabhängig ihres Hintergrunds, kann unter den Bedingungen der Pandemie nicht mehr so umgesetzt werden, wie sie ursprünglich im Programm Erasmus+ vorgesehen war.

Zahlreiche Träger in Deutschland und Europa haben bereits im Frühjahr 2020 begonnen, innovative und kreative Formate und Methoden zu entwickeln. Sie ermöglichten europäische Begegnung auch im digitalen Rahmen und somit mit geringerem gesundheitlichen Risiko. Insbesondere im Bereich der non-formalen Jugendbildung wurden Konzepte entwickelt, die im digitalen Raum Jugendbegegnungen ermöglichen und dabei besonderen Wert auf den inklusiven Charakter der Aktivität legen. Denn durch die Pandemie ist noch einmal besonders deutlich geworden, dass viele Gruppen junger Menschen von digitalen Bildungsangeboten ausgeschlossen bleiben. Die Chancen der Teilnahme und des Zugangs sind sehr unterschiedlich verteilt und stark vom sozioökonomischen Hintergrund der Teilnehmenden abhängig. Junge Menschen mit Beeinträchtigungen sind oftmals komplett ausgeschlossen. Damit digitale Alternativen zu den pädagogisch begleiteten europäischen Mobilitätsangeboten inklusiv bleiben, bedarf es innovativer Konzepte, einer technischen Grundausstattung sowie professionellen Personals. 

 Zu Beginn der Pandemie konnte die Nationale Agentur des Programms Erasmus+ JUGEND IN AKTION aufgrund sehr flexibler Auslegung des Programmhandbuchs die Trägerorganisationen gut unterstützen, die sich trotz der erhöhten Anforderungen für eine Fortsetzung europäischer Begegnungsmaßnahmen einsetzten. So konnten innovative und ambitionierte digitale und hybride Konzepte (inklusiv) umgesetzt werden.

Im Juni 2020 wurde diese positive und innovative Kooperation zwischen Fördermittelgebern und Trägern der Jugendarbeit durch eine Entscheidung der Europäischen Kommission leider unmöglich gemacht. Den Nationalen Agenturen wurden die Spielräume beschnitten und die Förderung von digitalen Aktivitäten auf 35% der bewilligten Organisationspauschale reduziert. Begründet wurde dies damit, dass die Organisationspauschale der Erasmus+ Fördermittel zu 65% für Unterkunft und Verpflegung verwendet werden würde. Die  Reisekostenpauschale wurde für digitale Maßnahmen komplett gestrichen. Diese Entscheidung erscheint vielleicht aus der theoretischen Perspektive der Kommission sinnvoll, hat jedoch bei der praktischen Umsetzung massive Auswirkungen. Denn nicht mitgedacht wurde bei der Kürzung der Mittel, dass der Personalaufwand bei der Umsetzung digitaler Maßnahmen, insbesondere wenn diese inklusiv gestaltet werden, sehr viel höher ist. Darüber hinaus sehen die Richtlinien keine hybriden Formate vor, bei denen sich kleine Gruppen (zum Beispiel auf nationaler oder regionaler Ebene) physisch treffen, obwohl diese für die jungen Menschen zum einen attraktiver und zum anderen auch stärker inklusiv sind. Auch den erhöhten Bedarf an Anschaffungen für Lizenzen und Technik sowie Fortbildungskosten wurden von der Kommission nicht berücksichtigt.
Da die Entscheidung der Kommission ausschließlich auf einer theoretischen Annahme begründet zu sein scheint, haben wir die Initiative ergriffen und wollen mit dieser Umfrage zumindest eine kleine Datengrundlage aus deutscher Perspektive schaffen. Ziel ist es, basierend auf den Umfrageergebnissen, gemeinsam mit Europäischen Abgeordneten einen Dialog zwischen Kommission und Praxis zu ermöglichen und somit die Möglichkeit einer Anpassung der Richtlinien für hybride und digitale Maßnahmen zu eröffnen. Wir danken Ihnen, dass Sie uns bei diesem Vorhaben unterstützen möchten. 

Weitere Informationen zur Förderung digitaler Aktivitäten, die im Rahmen des alten Programms bewilligt wurden, finden Sie hier: https://www.jugend-in-aktion.de/corona/#0 

Datenschutzinformationen

1.      Im Zuge der Umfrage werden keine Personenbezogenen Daten erhoben.
2.      Der Grundsatz der Datensparsamkeit wird eingehalten.
3.      Bei freiwilliger Nennung der Organisation, können theoretisch Zusammenhänge zwischen der Organisation und den Antworten hergestellt werden. Allerdings werden die Antwortdaten ausschließlich anonymisiert, zusammenfassend ausgewertet. Aus den veröffentlichten Daten werden keine Rückschlüsse auf einzelne Organisationen möglich sein.
4.      Die erhobenen Daten werden von der Initiatoren-Gruppe (Internationales Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund (IBB) e.V.,  NaturKultur e.V., KINDERVEREINIGUNG Leipzig e.V., Kreisau Initiative e.V., Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e. V.) ausgewertet.
5.      Die Fragebögen werden nach der Auswertung aber spätestens sechs Monate nach Abschluss der Umfrage gelöscht.
6.      Surveymonkey speichert die IP-Adressen und Log-Daten getrennt von den Antworten. Für die Nutzung der Website gelten die Nutzungsbedingungen und Datenschutzregelungen von SurveyMonkey Inc. 1 Curiosity Way, San Mateo, California 94403, United States
7.      Die Umfrage wurde gemeinschaftlich entwickelt vom unter 4. genannten Initiatorenkreis.

v.i.S.d.P. ist NaturKultur e.V. , Darko Mitevski, Pappelstraße 90/92, 28199 Bremen, E-Mail: darkomitevski@naturkultur.eu, Telefon: (+49) (0)44029801157“

Die Umfrage ist bis zum 1. März geöffnet.

Question Title

* 1. Name Ihrer Organisation (freiwillige Angabe)

Question Title

* 2. Wie viele Maßnahmen führt Ihre Organisation in folgenden Formaten in der Regel jährlich durch?

Question Title

* 3. Wie viele Aktivitäten werden Sie bis August 2023 noch mit Fördermitteln aus dem “alten” Programm Erasmus+ durchführen? (Falls keine, bitte “0” eingeben)

Question Title

* 4. Wie viele Aktivitäten haben Sie in folgenden Aktionen bereits digital oder hybrid durchgeführt?

Question Title

* 5. Wie viele Aktivitäten planen Sie 2021 aufgrund der Pandemie digital oder hybrid durchzuführen?

Question Title

* 6. Worin sehen Sie die größten Herausforderungen bei der Durchführung von digitalen/hybriden Aktivitäten? (mehrere Antworten möglich)

Question Title

* 7. Welche Maßnahmen eignen sich Ihrer Meinung nach besonders gut, um die digitale/ hybride Aktivitäten (Begegnungen, Trainings, etc.) inklusiver zu gestalten? (mehrere Antworten möglich)

Question Title

* 8. Warum planen Sie keine digitalen oder hybriden Aktivitäten?

Question Title

* 9. Mit welchen Kosten rechnen Sie bei der Durchführung hybrider/digitaler Aktivitäten? (mehrere Antworten möglich)

Question Title

* 10. Ausgehend von Ihrer Erfahrung/Planungen, wie hoch sollte die Förderung von digitalen bzw. hybriden Formaten sein?

Question Title

* 11. Bitte nennen Sie Argumente für Ihre Einschätzung:

Question Title

* 12. Was war ggf. der Mehrwert einer Durchführung der Aktivität als hybrider gegenüber einer rein digitalen Maßnahme?

Question Title

* 13. Ist Ihre Organisation durch den niedrigeren Umsatz aus den Projektmitteln von Erasmus+ Jugend in Aktion in ihrer Existenz gefährdet?

Question Title

* 14. Wie viele Ihrer europäischen Partnerorganisation sind durch die Verringerung der Förderung für digitale Aktivitäten in ihrer Existenz gefährdet? 

Question Title

* 15. Zu wie vielen jungen Menschen verlieren Sie geschätzt den Kontakt, weil Sie aufgrund der Mittelkürzungen weniger Aktivitäten durchführen?

Question Title

* 16. Folgendes möchte ich noch mitteilen (freiwillige Angabe):

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