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Tipps für Umfragen

Gesunde Umfragedaten durch Gewichtung von Fragen und Antworten

Gesunde Umfragedaten durch Gewichtung von Fragen und Antworten

Je besser Sie die Stimmung der Befragten eingrenzen können, desto fundiertere Entscheidungen können Sie für sie treffen.

Die Stimmung der Befragten messen Sie effektiv, indem Sie beispielsweise allen Antwortoptionen einer Frage Zahlenwerte zuweisen – wir nennen dies auch die Gewichtung von Fragen. Bei Eingang der Beantwortungen können Sie anhand dieser Zahlen erkennen, was die Befragten empfinden und wie stark sie ihre Meinung vertreten.

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Warum ist eine Gewichtung von Antworten bei Umfragen sinnvoll?

Prozentangaben sind der übliche Weg, Umfragedaten zu analysieren, und entsprechen den verschiedenen Anteilen der Befragten. Die Gewichtung hingegen erlaubt Ihnen, bei der Analyse der Daten die Antworten jeder einzelnen Person einfließen zu lassen.

Dadurch erhalten Sie eine andere Perspektive oder neue Erkenntnisse, die Sie vielleicht nicht gewonnen hätten, wenn Sie nur auf die Prozentangaben oder die Rohdaten geschaut hätten.

Die Gewichtung bezieht sich insbesondere auf unsere Fragetypen Matrixfrage und Ranking-Frage. Durch Fragen in Matrixanordnung können Sie für jede Antwortoption auf der Skala eine eigene Gewichtung festlegen. Bei Ranking-Fragen wird im Voraus automatisch jeder Antwortoption eine feste Gewichtung zugewiesen.

Noch neugierig? Aber sicher! Lassen Sie uns jetzt für jeden dieser Fragetypen die Gewichtung der Antworten näher ansehen.

So gewichten Sie Antworten: Matrix

Der Fragetyp Matrix (oder Bewertungsskala) ermöglicht es, mehreren Fragen die gleiche Bewertungsskala zugrundezulegen. Jede Frage hat eine eigene Zeile in der Matrix und die Skala wird durch die Spalten abgebildet. Bei diesem Fragetyp können Sie selbst den Wert der Gewichtung festlegen, die Sie den einzelnen Antwortoptionen zuweisen.

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Wie im Bild oben zu sehen, sind die Werte als 1 bis 5 zugewiesen. Diese Werte können Sie bei Bedarf ändern, was in bestimmten Fällen sinnvoll ist.

Vielleicht möchten Sie auch eine Skala erstellen, die den Antwortoptionen sowohl negative als auch positive Werte zuweist, beispielsweise eine Gewichtung zwischen -2 und 2. Dadurch können Sie Antworten entweder eine negative oder eine positive Stimmung zuordnen.

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Angenommen, Sie haben die Mitarbeitenden nach ihrer Zufriedenheit mit der Geschäftsführung befragt und wollen sicherstellen, dass Sie eventuelle Unzufriedenheit schnell aufdecken. Dann könnten Sie der negativen Stimmung einen größeren negativen Wert zuweisen.

Bevor Sie jedoch einer Matrixfrage eine Gewichtung zuweisen, sollten Sie genau überlegen, ob Sie überhaupt eine benötigen. Wenn Sie zum Beispiel mit einer Matrixfrage herausfinden möchten, welche Mobilfunkanbieter mit Wörtern wie hohe Qualität oder geringe Kosten in Verbindung gebracht werden, sagt Ihnen ein gewichteter Mittelwert von 3,4 nicht, ob die Befragten hohe Qualität mit Apple oder Samsung verbinden.

Bei vielen Fragen ist eine Gewichtung unnötig. Entfernen Sie in einem solchen Fall beim Entwerfen der Frage das Häkchen für die Option „Gewichtungen verwenden“. Sie können die Gewichtung für jede beliebige Matrixfrage hinzufügen, ändern oder entfernen, solange Ihre Umfrage live ist.

Gewichtung von Antworten bei Ranking-Fragen

Beim Ranking-Fragetyp hat die nummerierte Skala bereits automatisch eine Gewichtung erhalten. Bei diesem Fragetyp werden die Befragten in der Regel gebeten, anhand einer Liste mit Optionen diejenige auszuwählen, die sie am meisten oder am wenigsten bevorzugen.

Bei einer Ranking-Frage gilt: Je mehr eine Person eine Option bevorzugt, d. h. je näher diese Option an 1 liegt, umso höher ist die der Auswahl zugewiesene Gewichtung. Stellen Sie sich die Gewichtung am besten als Darstellung der Wichtigkeit vor: Je wichtiger eine Option für Befragte ist, desto größer ist die ihr zugewiesene Gewichtung (und umgekehrt).

Welche Gründe sprechen also dafür, statt einer Matrixfrage eine Ranking-Frage zu stellen? Nun, eine Ranking-Frage ist direkter als eine Bewertungsfrage. Sie bildet einfach die Vorliebe der Befragten in Bezug auf mehrere Optionen ab. Weil die Befragten die gleichen Vergleiche oder Optionen im Kopf haben, führt dies oft zu zuverlässigeren Daten.

Außerdem müssen Sie nicht jeder Antwort eine Gewichtung zuweisen, da dies bereits automatisch für Sie erledigt wurde, sie brauchen sich hierzu also keine Gedanken zu machen. Aber das Beantworten einer Ranking-Frage kann schwierig sein, vor allem dann, wenn für die Befragten zwei Antwortoptionen gleich wichtig sind, diese jedoch eine Rangfolge aufstellen müssen.