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Hybride Arbeitswelt: Wie Sie Ihre Mitarbeiter durch digitale Belohnungen motivieren

Hybride Arbeitswelt: Wie Sie Ihre Mitarbeiter durch digitale Belohnungen motivieren

Bevor sich der Coronavirus über die ganze Welt ausbreitete, gingen die Angestellten ins Büro, die Lehrkräfte in die Klassen und die Mitarbeiter aus dem Call-Center genau dorthin. Quasi über Nacht haben sich das tägliche Leben und die klassische Arbeitswelt in das verwandelt, was wir heute als die „neue Normalität“ bezeichnen. Nach über einem Jahr Pandemie kehren einige nun ins Firmenbüro zurück, während andere weiter von zu Hause aus arbeiten. Die hybride Arbeitswelt gewinnt an Moment und gleichzeitig zeigen sich neue Herausforderungen und Chancen: Viele Firmenchefs sehen sich jetzt veranlasst, traditionelle Strategien zu überdenken, darunter auch die Frage, wie sie die Mitarbeitermotivation aufrecht erhalten.

Wie Sie die Herausforderungen der hybriden Arbeitswelt in Chancen ummünzen

Jetzt, da immer mehr Unternehmen ihre Arbeitnehmer entscheiden lassen, ob sie in der Firma oder im Homeoffice arbeiten, sind einige Herausforderungen zu meistern. So muss beispielsweise die Motivation der Mitarbeiter unabhängig vom Arbeitsort gestärkt werden. Wir haben die wichtigsten Chancen der Hybridarbeit für Sie herausgestellt.

Onboarding und Abwanderung:

Einer der komplexen Faktoren, die mit der Hybridarbeit einhergehen, ist die Gewinnung und das Halten von Arbeitskräften. Alles beginnt mit dem Onboarding, der Einarbeitungsphase. Wussten Sie, dass 20 % der Personalwechsel in der Regel in den ersten 45 Tagen nach Arbeitsbeginn passieren? Und dass fast 33 % der Neueinstellungen sich in den ersten 6 Monaten bereits nach einem neuen Job umsehen? Die Tour durch die Firma, persönliche Einführungsgespräche und Schulungen vor Ort sind bei Hybridarbeit nicht immer realisierbar, trotzdem können Sie eine Eingewöhnungsphase bieten, die die neuen Mitarbeiter vom ersten Tag an an Ihr Unternehmen bindet. Ebnen Sie den Neueinstellungen den Weg in das Team, indem Sie ihnen jeweils einen Mentor oder eine Mentorin zuweisen, der oder die bei allen Fragen, die mit der Arbeit zusammenhängen, gerne Auskunft gibt und auch auf der sozialen Ebene Möglichkeiten zum Kennenlernen schafft.

Transparente Kommunikation:

Um die Bildung „eingeschworener“ Mitarbeiterteams und mögliche Wissenslücken zu verhindern, muss die Kommunikation gerade in der hybriden Arbeitswelt bewusst offen gestaltet werden. Technologien wie Videokonferenzen spielen hier eine ganz wichtige Rolle. Unabhängig davon, ob die Mitarbeiter persönlich an einem Meeting teilnehmen oder online, müssen sie sich aktiv an der Diskussion, an der Weitergabe von Informationen und am Treffen von Entscheidungen beteiligen können.

Wahrnehmung der Produktivität:

Die Mitarbeiter vor Ort glauben durchaus manchmal, dass ihre Kollegen im Homeoffice sich nicht voll und ganz einbringen. Laut einer Studie des renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) zeigt sich aus der Sicht des Managements, dass „Remote-Mitarbeiter am Ende schlechtere Bewertungen, geringere Lohnerhöhungen und weniger Beförderungen erhalten als ihre Kollegen vor Ort”. Um eine unbeabsichtigte Verzerrung zu vermeiden, benötigen Sie Werkzeuge und Strukturen, die die Gleichbehandlung aller Mitarbeiter sicherstellen.

Beziehungspflege:

Damit Produktivität und Mitarbeiterengagement stimmen, muss unter den Kollegen untereinander und zwischen Mitarbeitern und Management ein gutes Verhältnis herrschen. In den Zeiten vor der Remote-Arbeit boten die Gespräche am Kopierer oder der Kaffeemaschine die Möglichkeit der Beziehungspflege, ebenso wie die gemeinsamen Mittagessen und die Treffen nach der Arbeit. Hier wurde Gemeinschaft gefördert und Vertrauen aufgebaut. Jetzt ist vieles anders und Sie haben vielleicht die Mitarbeiter im Homeoffice nicht immer auf dem Schirm. Aber zumindest zeitweise können Sie Ihre Remote-Mitarbeiter zu teambildenden Aktivitäten zusammenbringen, so beispielsweise durch Spiele oder kleine Wettbewerbe, die im Netz stattfinden.

Bleibt die neue Arbeitswelt hybrid? Eine Studie der Freelancer-Vermittlung Upwork fand heraus, dass bis 2025 36,2 Millionen Amerikaner remote arbeiten werden, das ist eine Steigerung um sage und schreibe 87 % im Vergleich zu den Zeiten vor der Pandemie. Während wir uns weiter an diese neue Normalität anpassen, dürfen wir Schaffung und Stärkung des Engagements der hybriden Arbeitskräfte nicht aus den Augen verlieren. Dies lässt sich am besten über zwei Wege erreichen: 1) über Belohnungen und 2) über regelmäßige Befragungen der Mitarbeiter, damit Sie sofort erfahren, was geht und was nicht.

Digitale Belohnungen zur Motivation Ihrer remote arbeitenden Mitarbeiter

Jeder wird gerne belohnt. Hybride Arbeitskräfte bilden da keine Ausnahme. Warum also nicht die Belohnungen mit Ihren Zielen für das Mitarbeiterengagement verbinden? Schauen wir uns noch einmal die oben genannten Chancen für die Schaffung und Stärkung des Engagements an und untersuchen wir, wie Belohnungen diese Strategien erfolgreich machen können.

  • Onboarding und Abwanderung: Der erste Arbeitstag von Remote-Mitarbeitern sollte nicht unbemerkt verstreichen. Schaffen Sie eine bleibende Erinnerung an diesen Tag beispielsweise durch eine Gutscheinkarte, die den neuen Mitarbeitern den Einstieg erleichtert und die nötigen Ressourcen bereitstellt. Eine Möglichkeit wäre hier eine Gutscheinkarte eines Online-Anbieters von Büromaterialien, mit der die hybrid arbeitenden Kräfte Utensilien für ihr Homeoffice bezahlen können.
  • Transparente Kommunikation: Sie müssen mit Ihren Teams in Verbindung bleiben und die Teams untereinander müssen ebenfalls vernetzt sein. Warum also nicht die Mitarbeiter belohnen, die selbstständig E-Meetings organisieren oder in den Meetings eine führende Rolle einnehmen? Alternativ können Sie Belohnungen auch als Zeichen des Danks einsetzen, beispielsweise wenn eine Hybrid-Mitarbeiterin eine Lösung zu einem drängenden Problem findet.
  • Wahrnehmung der Produktivität: Erkennen Sie herausragende Leistungen Ihrer Remote-Mitarbeiter durch vierteljährlich vergebene digitale Belohnungen an. Ein Beispiel: Angenommen, Ihre Marketingabteilung hat diese Zielsetzungen:
    • Bessere Zusammenarbeit mit dem Vertrieb
    • Tieferes Verständnis der Kundenbedürfnisse
    • Generierung höherwertiger Leads
    • Aufbau und Beibehaltung einer Vordenkerrolle.

Lassen Sie vom gesamten Marketingteam erfolgreiche Mitarbeiter in Bezug auf diese Ziele benennen und wählen. Die Gewinner jeder Kategorie werden dann auf dem allgemeinen Quartalsmeeting bekanntgegeben. Oder belohnen Sie jeden Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin mit einem kleineren Geschenk, um ihnen Ihre Anerkennung zu zeigen.

  • Beziehungspflege: Versammeln Sie Ihr Team zu einem gemeinsamen virtuellen Mittagessen, für das die Teammitglieder mit Gutscheinkarten von Lieferando oder Foodora einkaufen können. Oder gestalten Sie die nächste Videokonferenz als Treffen bei Kaffee und Kuchen, indem Sie Ihren Remote-Mitarbeitern eine Gutscheinkarte von Bofrost oder einer örtlichen Bäckerei zukommen lassen. Gestalten Sie die teambildenden Aktivitäten noch motivierender, indem den Gewinnern der übers Netz ausgetragenen Spiele oder Wettbewerbe eine Gutscheinkarte von Karstadt oder Intersport winkt.

Dies sind nur einige wenige Beispiele dafür, wie Sie mit Belohnungen in digitaler Form das Engagement Ihrer Hybrid-Mitarbeitenden stärken können. Ob für das Erreichen von Meilensteinen oder als Bonus, ob als Geschenk zu den Festtagen oder zum Geburtstag, digitale Gutscheinkarten sind fast universell einsetzbar. Durch prompte Zustellung und Personalisierung der E-Mail durch Firmenlogo, gute Texte und Bilder können Sie dieses Dankeschön zu einer großen Motivation ausgestalten.

Maximieren Sie den Erfolg des hybriden Arbeitens durch Mitarbeiterumfragen

Wie geht es Ihren Remote-Mitarbeitern? Was bewegt sie? Bleiben Sie mit vierteljährlich durchgeführten Umfragen auf dem Laufenden, was das Engagement Ihrer Mitarbeiter angeht. Bitten Sie mit anonymen Befragungen um direktes und ehrliches Feedback oder bringen Sie in Erfahrung, wie Sie nach Meinung Ihrer Mitarbeiter besser miteinander interagieren können. Mit einer einzigen Umfrage ist es nicht getan. Fassen Sie regelmäßig nach, ob Ihre Maßnahmen auch wirklich den gewünschten Effekt im Hinblick auf das hybride Arbeitserlebnis haben. Machen Sie sich keine Sorgen, dass Sie vielleicht nicht genügend Rückmeldung bekommen. Die Beantwortungsquoten können Sie leicht steigern, indem Sie die Teilnehmer mit digitalen Gutscheinkarten belohnen.