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Meinungsumfragen

Momentive Studie: Gaming-Abonnements, Streaming und NFTs

Momentive Studie: Gaming-Abonnements, Streaming und NFTs

Wesentliche Erkenntnisse:

  • Spiele werden immer digitaler, zumal sich Abonnements und Cloud-Gaming zunehmender Beliebtheit erfreuen, aber auch Bewegungsspiele bleiben für Konsolenspieler weiterhin wichtig. 
  • Gamer zeigen NFTs (NFT steht für „Non-Fungible Token“ und bedeutet übersetzt so viel wie „nicht austauschbare Werteinheit“.) die kalte Schulter; mehr als 4 von 10 Spielerinnen und Spieler geben an, dass sie Spiele nicht mehr spielen werden, bei denen NFTs eingeführt werden.
  • 3 von 10 Gamer gehen davon aus, dass die Übernahme von Entwicklern schlecht für die Spieleindustrie ist.
  • Nintendo wird als beliebtester Spielentwickler gewählt, mit zwei der am meisten erwarteten Spiele für 2022.

3 von 10 Gamer gehen davon aus, dass die Übernahme von Entwicklern schlecht für die Spieleindustrie ist

Die jüngsten Übernahmen von Activision Blizzard und Bungie durch Microsoft bzw. Sony geben Anlass zur Sorge was die Qualität der Spiele nach der Übernahme betrifft. Insgesamt glauben 30 % der Gamer, dass solche Übernahmen schlecht sind, im Vergleich zu 15 %, die finden, dass Übernahmen in erster Linie gut sind, 17 % erwarten keinen Unterschied und 36 % sind unsicher.

PC- und Konsolenspieler/innen sind weniger offen für Übernahmen als Gamer insgesamt:

  • 39 % der PC-/Laptop-Spieler und 35 % der Konsolenspieler glauben, dass Übernahmen hauptsächlich schlecht für das Gaming sind, im Vergleich zu 30 % insgesamt
  • 36 % der PC-/Laptop-Spieler und 35 % der Konsolenspieler glauben, dass Übernahmen zu einer geringeren Qualität bei den Spielen der übernommenen Entwickler führen

42 % der Gamer haben von den kürzlich erfolgten Verkäufen gehört. Von denen, die darüber Bescheid wissen, glauben 4 von 10 (38 %), dass Übernahmen kleinerer Entwicklerstudios durch große Konzerne wie Microsoft und Sony negative Auswirkungen auf die Spieleindustrie haben und ein gleich großer Anteil (38 %) glaubt, dass neue Spiele, die durch übernommene Spielentwickler geschaffen werden, von geringerer Qualität sind.

Nintendo wird als beliebtester Spieleentwickler gewählt, mit zwei der am meisten erwarteten Spiele für 2022

Trotz der neusten Entwicklungen in Sachen Mikrotransaktionen, NFTs und der Branchenkonsolidierung glauben die meisten Gamer, dass Videospiele heute besser sind als vor fünf Jahren: 41 % denken, dass die heute veröffentlichen Spiele besser sind als vor fünf Jahren, 19 % finden, dass sie schlechter sind und 35 % glauben, dass sie in etwa vergleichbar sind.

Nintendo verzaubert auch weiterhin seine Fans: Beinahe ein Viertel (24 %) der Gamer wählen das japanischen Unternehmen als ihren Lieblingsspielentwickler. EA bleibt dahinter zurück mit 10 %, gefolgt von unterschiedlichen Präferenzen bei den meisten anderen Spielern. Legend of Zelda: Breath of the Wild 2 von Nintendo ist außerdem das am meisten erwartete Spiel des Jahres 2022, gefolgt von Pokemon Legends: Arceus.

Die Spiele werden immer digitaler, zumal sich Abonnements und Cloud-Gaming zunehmender Beliebtheit erfreuen 

Insgesamt kaufen Gamer zum überwiegenden Teil ihre Spiele lieber per Download und wenden sich immer mehr ab von physischen Datenträgern. Nur eine/r von vier Gamern gibt an, dass er oder sie Spiele auf Datenträgern kauft, während 84 % ihre Spiele herunterladen. Konsolenspieler halten jedoch weiterhin an ihren physischen Datenträgern fest (63 %), auch wenn Internet-Downloads zunehmende Akzeptanz erfahren (84 %).

Zunehmend werden auch Abonnements als Option gesehen:   

  • 21 % haben ein Abonnement abgeschlossen (wie Xbox Game Pass oder Playstation Now)
  • 10 % spielen ihre Spiele per Cloud-Gaming
  • 7 % haben sowohl ein Abonnement abgeschlossen als auch einen Cloud-Gaming-Dienst abonniert

Abonnements und Cloud-Streaming-Dienste werden in erster Linie von Konsolenspielern angenommen:

  • 46 % haben ein Abonnement
  • 15 % spielen per Streaming oder Cloud-Gaming
  • 12 % nutzen beides

Gamer zeigen NFTs die kalten Schulter; mehr als 4 von 10 Spieler geben an, dass sie Spiele nicht mehr spielen werden, bei denen NFTs eingeführt werden

Fast die Hälfte (48 %) aller Spielerinnen und Spieler nehmen Mikrotransaktionen vor, 21 % geben mindestens einmal im Monat Geld für In-Game-Transaktionen aus. Es gibt jedoch wenig Begeisterung für die Pläne einiger Entwickler, NFTs einzuführen: Die überwiegende Mehrheit (84 %) der Gamer gibt an, dass sie kein Interesse daran hat, in ihren Spielen NFTs zu kaufen, 71 % haben "überhaupt kein Interesse".

Weniger als eine/r von zehn (7 %) gibt an, dass NFTs sich positiv auf ihre Spielerfahrung auswirken werden. Es überwiegt eine Unsicherheit in Bezug auf die Technologie, mit 43 %, die sich bzgl. der Auswirkungen von NFTs auf ihr Erlebnis unsicher sind und 27 %, die keine Auswirkungen in die ein oder andere Richtung erwarten, sowie 21 %, die erwarten, dass NFTs negative Auswirkungen auf ihre Spielerfahrung haben werden.

Trotz mangelnder Begeisterung sind Gamer geteilter Meinung, was die Werbung für und den Verkauf von NFTs durch Entwickler innerhalb der Spiele angeht: 44 % der Spieler/innen sagen, dass es "sehr oder etwas wahrscheinlich ist", dass sie Videospiele von diesen Entwicklern nicht mehr kaufen oder spielen werden, während 52 % sagen, dass sie keine Maßnahmen ergreifen werden.

Lesen Sie hier mehr zu unserer Umfragemethodik.