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Research

7 Erkenntnisse zu Social Media: Was wollen die Jungen (und die Alten) heute?

7 Erkenntnisse zu Social Media: Was wollen die Jungen (und die Alten) heute?

Nutzung von Social Media

Im Durchschnitt verbringt ein Mensch jeden Tag 135 Minuten in den sozialen Medien – das ist mehr Zeit als für die Nahrungsaufnahme.

Was halten die Menschen von dieser schönen neuen Welt? Welche Netzwerke sind die beliebtesten? Und sehen die einzelnen Generationen die Dinge unterschiedlich?

Wir haben SurveyMonkey Audience für unsere Recherche eingesetzt – mit einem besonderen Fokus auf die Unterschiede zwischen den einzelnen Generationen. Dazu haben wir eine Umfrage an mehr als 2.000 erwachsene Teilnehmer und eine separate Umfrage an Teenager gesendet (Minderjährige dürfen am Audience-Panel nicht teilnehmen). 

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Hier sind die sieben wichtigsten Ergebnisse aus unseren Recherchen zu sozialen Medien.

Jugendliche und Social Media

1. Die sozialen Medien sind vielleicht besser als angenommen
Trotz der schlechten Presse sehen die meisten Menschen die Auswirkungen von Social Media optimistisch. 52 % der Befragten sind der Meinung, dass die sozialen Medien einen starken positiven oder relativ positiven Einfluss auf unsere Gesellschaft haben, und nur 38 % glauben, dass ihr Einfluss negativ ist (10 % gaben an, dass die sozialen Medien keinen Einfluss haben). Hoffentlich heißt das, dass weniger Menschen ihre Zeit online damit verbringen, sich Gedanken machen, wie erfolgreich ihr Ex aus der Schulzeit heute ist, sondern mehr Zeit dafür verwenden, echte Verbindungen zu Freunden und Familie auf- und auszubauen.

2. Facebook ist vielleicht nicht cool, aber immer noch richtig hot
Facebook ist das soziale Netzwerk, an dem sich die Geister am meisten scheiden – entweder lieben es die Umfrageteilnehmer (47 % führten es als ihr beliebtestes soziales Netzwerk an) oder sie hassen es (22 % nennen es als das Netzwerk, das sie am wenigsten mögen). Angaben dazwischen gab es nicht viele. Facebook war die Plattform, von der sich die meisten Benutzer trennen wollten, aber gleichzeitig auch die Plattform, für die die meisten Befragten angaben, dass sie nicht ohne sie leben könnten.

Trotz der Vorbehalte, die es gegenüber dieser Plattform gibt (und einiger negativer Berichterstattung), ist die Dominanz von Facebook unumstritten. Die zwei beliebtesten Netzwerke in allen von uns befragten Regionen waren Facebook und Instagram (das auch zu Facebook gehört).

3. Die meisten Teens sind in den sozialen Medien mit ihren Eltern verbunden
Das Klischee besagt: Jugendliche sind ganz in ihre Smartphones versunken und reagieren mürrisch, wenn die Mütter und Väter sie anbetteln, doch bitte mit ihnen zu reden. Und vielleicht hat die Generation Z wirklich einen starken Hang, sich mit den sozialen Medien zu beschäftigen, aber das heißt nicht, dass dadurch eine Mauer zwischen ihnen und ihren Eltern entsteht. Tatsächlich nämlich sind 70 % der Jugendlichen auf mindestens einer Social-Media-Plattfom mit ihren Eltern befreundet.

4. Die Verbindung mit den Eltern ist vom Kanal abhängig
79 % der Teenager, die Facebook haben, sind auf dieser Plattform mit ihren Eltern befreundet, bei Instagram sind dies 46 %. Snapchat und Twitter werden weniger zur Stärkung der Familienbande eingesetzt. Hier liegen die Zahlen bei 27 % bzw. 18 %.

5. Teenagern sagt ein Bild mehr als tausend Worte
Mehr als Dreiviertel der Teens nutzen Instagram und Snapchat (jeweils 77 %), aber weniger als die Hälfte Facebook (49 %) und Twitter (42 %). Teens sind auch mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auf videobasierten sozialen Netzwerken unterwegs als ihre Eltern oder älteren Geschwister.

6. Aufgepasst, Facebook: kannst du mit dieser Kurzvideo-Plattform konkurrieren?
Ein chinesisches soziales Netzwerk, das sich auf ultra-kurze Videos konzentriert –TikTok –, hat letztes Jahr kometenhaft an Beliebtheit gewonnen, und für Teenager ist es der ganz große Hit: Ihre Nutzung von TikTok hat sich über den Sommer verdoppelt. Laut unserer Recherche erklärte fast die Hälfte aller Teens (45 %), sie hätten TikTok im letzten Jahr genutzt. Das sind 6 Prozent mehr als diejenigen, die für den gleichen Zeitraum eine Nutzung von Facebook angaben.

7. Millennials lösen sich gerne (und das nicht nur auf die sozialen Medien bezogen)
69 % haben bereits ein soziales Netzwerk verlassen. Bei den über 60-Jährigen waren dies im Vergleich dazu 28 %. Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit, soziale Netzwerke ausprobiert zu haben, bei den Millennials wohl höher – trotzdem – der Unterschied ist so signifikant, dass er erwähnt werden sollte.

Die Websites, die Millennials mit der höchsten Wahrscheinlichkeit verließen, waren Snapchat (30 %) und Twitter (26 %). Bei den Baby-Boomern, die eine Plattform aufgegeben haben, war Twitter mit 15 % die am häufigsten genannte.

Ob gut oder schlecht: Die sozialen Medien gehören heute einfach zum Leben dazu. Sie stellen eine neue Möglichkeit der Interaktion und Kommunikation dar. Es ist möglich, dass die Unterschiede zwischen den Generationen etwas darüber aussagen, wie diese Gruppen am liebsten kommunizieren und lernen – visuell, direkt, kurzzeitig usw. Aber vielleicht rennen wir alle nur den Memen hinterher.