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Tipps für Umfragen

10 Tipps zur Verbesserung Ihrer Online-Umfragen

10 Tipps zur Verbesserung Ihrer Online-Umfragen

Was macht eine gute Umfrage aus?

Eine gute Online-Umfrage liefert Ihnen klare, zuverlässige und umsetzbare Erkenntnisse für Ihre Entscheidungsfindung. Gute Umfragen haben höhere Beantwortungsquoten, liefern Daten höherer Qualität und sind leicht auszufüllen.

Berücksichtigen Sie diese 10 Tipps, um gute Online-Umfragen zu erstellen, die Beantwortungsquoten Ihrer Umfragen zu verbessern und die Qualität der erfassten Daten zu optimieren.

Die 10 Schritte, um eine gute Online-Umfrage zu erstellen

1. Definieren Sie den Zweck Ihrer Online-Umfrage ganz klar

SurveyMonkey ist ein webbasiertes Online-Befragungstool und steckt voller branchenführender Features, die von namhaften Marktforschern entwickelt wurden.

Unklare Ziele führen zu unklaren Ergebnissen. Und was Sie am wenigsten möchten, ist ein Ergebnis, das Ihnen bei Ihrer Entscheidung nicht wirklich weiterhilft. Gute Umfragen haben klare Ziele, die leicht verständlich sind. Nehmen Sie sich vorab genügend Zeit, um folgende Punkte schriftlich festzuhalten:

  • Was ist das Ziel Ihrer Umfrage?
  • Weshalb erstellen Sie die Umfrage?
  • Was möchten Sie mit dieser Umfrage erreichen?
  • Wie werden Sie die erfassten Daten nutzen?
  • Welche Entscheidungen hoffen Sie mit den Ergebnissen der Umfrage zu beeinflussen? (Hiermit können Sie später ermitteln, welche Daten Sie erfassen müssen, um diese Entscheidungen treffen zu können.)

Das klingt alles einleuchtend. Doch wir haben eine Vielzahl von Umfragen gesehen, bei denen einige Minuten der Planung einen enormen Unterschied ausgemacht hätten, nämlich zwischen qualitativ hochwertigen Beantwortungen (Beantwortungen, die als Input für Entscheidungen nützlich sind) und nicht auswertbaren Daten.

Nehmen wir beispielsweise das Softwareunternehmen, das herausfinden wollte, welche neue Funktionalität den Kunden am wichtigsten wäre. In der Umfrage wurde gefragt: „Wie können wir unser Produkt verbessern?“ Die resultierenden Antworten reichten von „Macht es einfacher“ bis hin zu „Fügt auf der Rekrutierungsseite noch eine Update-Schaltfläche ein“. Das sind zwar interessante Informationen, doch sind diese Daten für den Produktmanager, der für sein Entwicklungsteam eine Liste der Optionen mit priorisierter Berücksichtigung des Kunden-Feedbacks erstellen wollte, nicht wirklich nützlich.

Hätten die Umfrageersteller zuvor ein wenig Zeit damit verbracht, das Ziel klar zu definieren, wäre dabei möglicherweise Folgendes beachtet worden:

  • Versuchen wir zu verstehen, wie unsere Kunden unsere Software wahrnehmen, um dadurch Verbesserungspotenzial zu identifizieren (z. B. schwer zu benutzen, zeitaufwendig, unzuverlässig)?
  • Versuchen wir, den Wert bestimmter Erweiterungen zu verstehen? Dann wäre es wohl besser gewesen, die Kunden zu bitten, die Wichtigkeit einer neuen Funktion X auf einer Skala von 1 bis 5 zu bewerten.

Vorabplanung gewährleistet, dass die Umfrage die richtigen Fragen stellt, um das Ziel zu erfüllen und nützliche Daten zu erheben.

2. Halten Sie die Umfrage kurz und zielgerichtet

Kurze und zielgerichtete Umfragen verbessern sowohl die Qualität als auch die Quantität der Beantwortungen. Es ist allgemein besser, sich auf ein einzelnes Ziel zu konzentrieren, statt zu versuchen, eine Master-Umfrage zu erstellen, die gleich mehrere Ziele abdeckt.

Kürzere Umfragen haben generell höhere Beantwortungsquoten und geringere Abbruchzahlen unter den Umfrageteilnehmern. Es liegt in der Natur des Menschen, alles möglichst schnell und einfach erledigen zu wollen. Sobald ein Befragter das Interesse verliert, gibt er daher einfach auf – und überlässt es Ihnen, wie Sie diesen partiellen Datensatz interpretieren möchten (oder ob Sie ihn überhaupt verwenden wollen).

Stellen Sie sicher, dass jede Ihrer Fragen darauf ausgerichtet ist, Ihr zuvor festgehaltenes Ziel zu erreichen. Streuen Sie keine „Nice-to-have“-Fragen ein, die Ihnen nicht direkt zielführende Daten liefern.

Und um zu gewährleisten, dass die Umfrage kurz ist: Stoppen Sie bei einigen Personen die Zeit, wenn diese die Umfrage ausfüllen. Die Forschung von SurveyMonkey (neben der von Gallup und anderen) hat gezeigt, dass die Teilnahme an einer Umfrage maximal 5 Minuten dauern sollte. 6 bis 10 Minuten sind noch akzeptabel, doch nach 11 Minuten zeigen sich erhebliche Abbruchraten.

3. Stellen Sie einfache Fragen

Achten Sie darauf, dass Ihre Fragen auf den Punkt kommen, und vermeiden Sie Fachsprache. Im SurveyMonkey-Team haben wir oft Umfragen mit Fragen wie der folgenden erhalten: „Wann haben Sie das letzte Mal unseren RGS benutzt?“ (Was ist ein RGS?) Gehen Sie nicht davon aus, dass Ihre Befragten sich genauso gut mit Ihren Abkürzungen auskennen wie Sie.

Versuchen Sie, Ihre Fragen so spezifisch und direkt wie möglich zu stellen. Vergleichen Sie die Frage „Welche Erfahrung haben Sie mit unserer Personalabteilung gemacht?“ mit der Frage „Wie zufrieden sind Sie mit der Reaktionszeit unserer Personalabteilung?“

4. Verwenden Sie möglichst geschlossene Fragen

Geschlossene Fragen in einer Umfrage geben den Befragten bestimmte Antwortoptionen vor (z. B. Ja oder Nein) und vereinfachen die Analyse der Ergebnisse. Geschlossene Fragen können Ja/Nein-Fragen sein, Multiple-Choice-Fragen oder Fragen mit Bewertungsskala. Bei offenen Fragen können die Teilnehmer eine Frage mit eigenen Worten beantworten. Offene Fragen eignen sich gut zur Ergänzung und können nützliche, qualitativ hochwertige Informationen und Erkenntnisse liefern. Zu Erfassungs- und Analysezwecken eignen sich geschlossene Fragen hingegen besser.

5. Gestalten Sie Fragen mit Bewertungsskala in der gesamten Umfrage einheitlich

Über eine Bewertungsskala lassen sich gut Variablensätze messen und vergleichen. Wenn Sie sich für Fragen mit Bewertungsskala entscheiden (z. B. eine Skala von 1 bis 5), setzen Sie durchgängig in der gesamten Umfrage das gleiche System ein: Geben Sie die gleiche Anzahl von Punkten auf der Skala an und achten Sie darauf, dass die Bedeutung von „hoch“ und „niedrig“ überall einheitlich ist. Verwenden Sie außerdem eine ungerade Zahl in Ihrer Bewertungsskala, um die Datenanalyse zu vereinfachen. Wechselnde Bewertungsskalen verwirren Ihre Umfrageteilnehmer nur und haben als einziges Resultat nicht vertrauenswürdige Beantwortungen.

6. Logische Reihenfolge

Stellen Sie sicher, dass Ihre Umfragen eine logische Reihenfolge einhalten. Beginnen Sie mit einer kurzen Einführung, um die Befragten zur Teilnahme an der Umfrage zu motivieren (z. B. „Helfen Sie uns, unseren Service für Sie zu verbessern. Bitte beantworten Sie die folgende kurze Umfrage.“). Dann ist es auch eine gute Idee, mit breiter gefassten Fragen zu beginnen und sich zu enger umrissenen Fragen vorzuarbeiten. Demografische Daten und Antworten auf sensible Fragen erfassen Sie am besten gegen Ende (sofern Sie mit diesen Informationen nicht Ihre Umfrageteilnehmer filtern möchten). Wenn Sie um Kontaktinformationen bitten, stellen Sie dies ganz am Schluss.

7. Testen Sie Ihre Umfrage vorab

Testen Sie Ihre Umfrage unbedingt mit einigen wenigen Mitgliedern Ihrer Zielgruppe und/oder mit Kollegen vorab, um Tücken und unerwartete Interpretationen von Fragen abzufangen.

8. Denken Sie an Ihre Zielgruppe, wenn Sie die Umfrageeinladungen versenden

Neueste Statistiken zeigen, dass die höchsten Öffnungs- und Klickraten am Montag, Freitag und Sonntag erreicht werden. Außerdem zeigt unsere Forschung, dass sich die Qualität der Umfragebeantwortungen zwischen Wochentag und Wochenende nicht unterscheidet. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, sich in Ihre Zielgruppe hineinzuversetzen. Mitarbeiterbefragungen sollten Sie beispielsweise an einem Werktag und zu einem Zeitpunkt senden, der zur Branche passt. So sind beispielsweise Vertriebsmitarbeiter am Monatsende eher weniger aufnahmebereit, wenn es heißt, den Abschluss unter Dach und Fach zu bringen.

9. Senden Sie eventuell mehrere Erinnerungen

Es ist zwar nicht bei allen Umfragen angemessen, doch kann das Versenden von Erinnerungen an jene Personen, die noch nicht reagiert haben, die Rücklaufquote enorm erhöhen.

10. Überlegen Sie, ob Sie einen Anreiz anbieten möchten

Abhängig von der Art der Umfrage und der Zielgruppe ist das Anbieten eines Anreizes normalerweise sehr wirksam, um die Beantwortungsquoten zu verbessern. Menschen möchten gerne für ihren zeitlichen Aufwand belohnt werden. Die Forschung von SurveyMonkey hat gezeigt, dass Anreize die Rücklaufquoten typischerweise im Schnitt um 50 % erhöhen.

Der Haken an der Sache ist jedoch der, den Anreiz im Rahmen zu halten. Übermäßig große Anreize können zu unerwünschtem Verhalten führen, wenn dann beispielsweise bei den demografischen Angaben gelogen wird, um nicht aus der Umfrage herausgefiltert zu werden.

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